Warum male ich auf Federn?

Auf meiner Reise nach Costa Rica sah ich erstmals bemalte Federn. Kleine Kolibris, bunte Blumen und Schmetterlinge fanden ihren Platz auf der Leinwand einer Feder. Voller Faszination stand ich vor den Kunstwerken, welche sich jedoch hinter Glas und in einem Rahmen zu verstecken schienen.

Inspiriert von dieser Reise und dem, was ich dort gesehen und erfahren hatte, machte ich mich zu Hause an die Umsetzung, meine eigenen Federn zu bemalen. Schon bei der Auswahl der Feder und des Tieres, welches auf der Feder seinen Platz finden wollte, begann ein Prozess, den ich folgendermaßen beschreiben möchte:

Es wählt und malt durch mich

 

Zwei Elemente vernetzen sich in mir, die Liebe und der Zugang zur Natur und den Tieren, sowie mein Zugang zur spirituellen Welt.

Ein Eulenbaby auf meiner Hand

Das Tier, welches sich mit seinen Qualitäten, Fähigkeiten und Eigenschaften auf der Feder verwirklichen möchte, zeigt sich mir durch meine Intuition. Nicht jedes Tier kann auf jeder Feder seinen Platz finden. Dies fügt sich zusammen, sobald das Tier in meinem Feld ist.

Jedes Tier hat ganz besondere Fähigkeiten und Eigenschaften. Im Schamanismus nennt man sie Krafttiere.  Ich denke, dass keines der Geschöpfe dieser Welt aus Zufall hier ist, sondern dass sie mit dieser Kraft ein Gleichgewicht auf unserem Planeten herstellen und halten.

Beim Malen des Tieres auf die Feder, entsteht ein Prozess, den ich als Sieben bezeichnen möchte. Ich siebe mich selbst durch ein Sieb. Am Ende des Prozesses liegen die qualitativ hochwertigen Eigenschaften des Tieres auf dem Netz des Siebes und somit auf der Feder. Es bleibt die Essenz übrig, das Destillat, die saubere reine Saat. Sie ist somit in der Feder. Die Feder transportiert diese Eigenschaften in dein Feld.

Um die Kraft des Tieres auf der Feder zu nutzen, sind meine Federn nicht hinter Glas, sondern sie sind ein Instrument zur Heilung, Reinigung und Anbindung an das Göttliche.

Hier kannst du dir ein Interview anschauen, in dem ich über meine Leidenschaft erzähle:

Und dann kommen die schönen Momente, wenn ich jemandem sein Krafttier malen und überreichen darf: