Krafttiere
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Wie das Krafttier Katze dir hilft negative Emotionen anzunehmen

Krafttier Katze

Schon lange begleitet die Katze uns als Haustier. Ihre Zeit mit dem Menschen  begann bereits vor etwa 5000 Jahren in Ägypten.
Seit jeher wird sie als Nützling gegen ungebetene Gäste wie Mäuse und Ratten eingesetzt. Auch ist sie das Sinnbild für Anmut und Schönheit. Man sagt ihr nach, sie trage die heilende Liebe in sich.

Auf samtweichen Pfoten bewegt sich die Katze feinfühlig über den Boden. Sie ist mit allen Sinnen wach und nimmt ihre Umgebung genauestens war, so dass sie nie unachtsam etwas umkippen würde, wenn sie es streift. Ihr Natur ist respektvoll und achtsam.

Aus großer Höhe kann die Katze herunterspringen und landet immer sanft auf ihren Pfoten. Selbst wenn sie fällt, fangen ihre Füße sie elegant auf, ohne dass sie Schaden nimmt. Ihr Wesen ist weich und anschmiegsam.

Geschmeidig und weich gleitet die Katze durch das Leben. Ohne im Widerstand zu sein, stellt sie sich jeder Situation und passt sich mit Eleganz und Geschick dem Leben an.

Sie scheint immer in ihrer Mitte zu ruhen und bleibt bei allem was sie tut stets frei, eigenständig und selbstbestimmt.

Das Zeugnis der Katze

Es klingt wie ein herausragendes Zeugnis, wenn die Eigenschaften der Katze zusammengetragen werden. So ist es unschwer zu erkennen, dass wir von der Katze viel lernen können und sie als Krafttier zu einem wertvollen Begleiter in unserem Leben werden kann.

Wie die Katze dich als Krafttier in deinem Leben unterstützen kann, möchte ich dir im Folgenden zeigen:

Wie die Katze dich von Gedankenspiralen befreit

Negative Emotionen, wie z.B. Angst, Wut, Trauer oder Hilflosigkeit, beginnen bei den ungebetenen Gästen in deinem Kopf – Gedanken, die sich im Kreise drehen und sich dann als Folge  in deinen Emotionen widerspiegeln.
Du kannst die Katze einladen, sich auf die Lauer zu legen und die schädlichen Gedankenkeime einzufangen, bevor sie aufgehen.
Gerne legt die Katze uns ihre Beute wie ein Opfer vor die Füße. So kann sie dir als Krafttier die Gedankenkeime ins Bewusstsein legen, so dass du erkennst, wo die Gedankenspirale sich zu drehen beginnt.

Du darfst mit Hilfe der scharfen Sinne der Katze erkennen, welche Trigger dein Gedankenkarussell anstoßen, damit du dann bewusst entscheiden kannst, ob du dem nachgibst oder, ob du es stoppst.

Krafttier Katze vor Mauseloch

Haben sich die Gedanken bereits als negative Emotionen im Körper verankert, so besitzt die Katze die Fähigkeit das Störfeld aufzuspüren und auszuleiten.

Katzen meiden keine Störfelder – im Gegenteil, sie suchen sie auf um sie aufzuzeigen und aufzulösen.

Kannst du die Emotion in deinem Körper spüren?

Zunächst einmal ist es sehr hilfreich, wahrzunehmen, wo im Körper die Emotion verankert ist. Dazu richtest du den Fokus auf deinen Körper:

Wo sitzt das negative Gefühl?
Wie macht es sich in deinem Körper bemerkbar?

Vielleicht ist es ein Druck im Solarplexus, Enge im Herzraum oder es schnürt dir die Kehle zu. Dort wo du es wahrnimmst kannst du die Katze bitten, sich niederzulegen oder du stellst dir vor, wie sie sich dort niederlegt (dazu ist die Meditation weiter unten hilfreich).
Die wohltuende Sanftheit der Katze vermag das negative Gefühl zu transformieren oder auszuleiten.

Findest du den Sitz der Emotionen im Körper noch nicht, so richte deinen Blick nach innen – weg von den Gedanken und spüre in deinen Körper hinein. Wo fühlst du die Emotion und wie fühlt sie sich an?
Du kannst die Katze bitten, dir das Störfeld zu zeigen.

Schließe dazu die Augen und beobachte in deiner Vorstellung, wo sich das Krafttier niederlassen möchte.

Wie Merlin mich heilte

Anfang des Jahres machte ich eine Reise nach Ecuador um dort mit Hilfe von Pflanzenmedizin einige meiner festsitzenden Emotionen aufzulösen. Zwei Tage verbrachte ich unter dem Einfluss der Pflanzenmedizin und einer Katze namens Merlin, die mich begleitete.

Krafttier Katze Merlin Ecuador

Merlin, ein echtes Krafttier aus Ecuador

Ich durfte erfahren, wie eine echte Katze ihr heilendes Werk vollbringt und damit auch die Katze als Krafttier besser verstehen.

Ihr Schnurren war wie ein heilender Klang im Raum und ihre innere Ruhe übertrug sich auf mich und brachte mich ins Gleichgewicht.

Eine ganze Nacht lang lag sie unterhalb meiner Füße. Sie legte sich an mein Störfeld, denn gerade über die Fußsohlen werden negative Energien abgeleitet.

Das weiche Fell ist eine Wohltat für die Sinne. Schon allein das Eintauchen in die physischen Eigenschaften der Katze, wie das Schnurren, das weiche Fell und ihr Zuwendung, die sie schenkt, bewirken eine Heilung.

Diese Eigenschaften kannst du dir auch vom Krafttier der Katze zunutze machen.
Indem du dir vorstellst und indem du bittest, z.B. jeden Abend vor dem Schlafen gehen, dass sich eine Katze über Nacht auf dein Störfeld im Körper legt, kannst du Heilung erfahren.

Am Ende des Artikels habe ich dir ein Video mit Katzenschnurren verlinkt – du kannst es wunderbar für diesen Heilungsprozess einsetzen.

Was die Katze dir zeigen will

Der wichtigste Punkt, den die Katze uns zeigt, ist jedoch der Folgende:
Die Katze nimmt an, was ist!
Sie meidet nicht das Störfeld, sondern sucht es auf. Ohne es zu bewerten und ohne es zu verurteilen, legt sie sich mitten hinein und nimmt an, ohne es zu hinterfragen. Sie hat noch nicht einmal die Intention, es transformieren zu wollen. Es geschieht von alleine – alleine durch die Annahme.

So legt das Krafttier der Katze sich auf dein Störfeld der negativen Emotion, verweilt darin, taucht ein, nimmt es an, umarmt es, spürt hinein und liebt es.
Sie fordert dich damit auf, es ihr gleichzutun. 
Suche deine dich blockierende Emotion auf: Lehne sie nicht ab, sondern suche sie, fühle sie, nimm sie an, tauche in sie ein.

Dies geschieht nicht über Gedanken, sondern allein über das Körpergefühl. Nimm die Emotion in deinem Körper wahr, nimm sie an, fühle sie im Körper – ohne Gedanken daran zu koppeln.
So nimmst du die Emotion an.

Auflösen geschieht über die Annahme.

Nimm diese Meditation zu Hilfe um deine negativen Emotionen zu transformieren.

Krafttier Katze Meditation

Katzen-Meditation zur Annahme negativer Emotionen :

  • Starte das Video unterhalb dieser Meditation.
    (Wenn möglich, nutze Kopfhörer um den Effekt zu maximieren)
  • Lege dich hin, schließe deine Augen und lege deine rechte Hand auf dein Herz um 3 tiefe reinigende Atemzüge zu nehmen.
  • Nimm das Schnurren der Katze wahr und hülle dich darin ein. Tauche ein in das Geräusch und stell dir vor, wie du mitten drin liegst.
  • Nun hole die negative Emotion hervor, die du auflösen möchtest. Fühle sie und mache sie groß. Verdränge sie nicht, sondern lass sie voll aufblühen.
    Du darfst dich rein steigern und sie zulassen.
    Forciere die Emotion wenn nötig mit deinen Gedanken – so dass du die Emotion wirklich spüren kannst.
  • Atme ruhig weiter, lass nun die Gedanken wieder los und spüre in deinen Körper hinein.
    Wo nimmst du die Emotion im Körper wahr?
    Wo im Körper erlebst du was?
    Fühle es und lass es zu.
  • Nun stell dir vor, wie eine Katze zu dir kommt.
    Sie stupst mit ihrem Köpfchen deine Hand an und du fühlst ihr weiches Fell.
  • Ohne, dass du sie darum bittest, legt sie sich nun auf deinen Körper. Sanft, weich und leicht rollt sie sich ein – genau da, wo du die negative Emotion im Körper wahrnimmst.
  • Wenn du Die Verankerung der Emotion noch nicht lokalisieren kannst, dann bitte die Katze, sich ihren Platz zu suchen.
    Sie wird sich automatisch auf das Störfeld legen.
    Visualisiere, wo sie sich hinlegen möchte.
  • Spüre ihr Schnurren und wie sich die Vibration des Schnurrens in deinem Körper ausbreitet. Immer weiter und größer wird das vibrierende Feld.

    Wie eine warme Massage

  • Stell dir vor wie diese Vibration die niedrig schwingende Emotion aus deinem Gewebe löst.
    Wie Schmutz, der sich von Fasern löst, löst sich die Emotion von deinem Gewebe im Körper ab.
  • Sie wird von der Vibration nach außen transportiert und gibt ein wunderbares Licht frei, welches unter der Emotion darauf gewartet hat, sichtbar zu werden.
  • Stell dir vor, wie dieses Licht nun immer heller scheint und genau da leuchtet, wo du vorher den Druck der Emotion wahrgenommen hast.
  • Es wird leichter und warm, dort wo die Katze liegt. Licht leuchtet aus dir heraus und du darfst es einfach genießen.
  • Bleibe so lange liegen, bis du dich leichter fühlst und die Katze alles transformiert hat.
  • Wisse, dass du nun das Potential hinter deiner Emotion freigelegt hast.
  • Atme tief und spüre in dich hinein. Wie fühlt sich das Feld, wo die Emotion saß nun an?
  • Mache diese Meditation so oft wie möglich, wenn dich negative Emotionen quälen.
  • Bedanke dich bei der Katze für ihre Unterstützung.
    Bitte sie, dich zu begleiten und immer an deiner Seite zu sein um dir nicht dienliche Gedankenkeime zu zeigen.
  • Nimm 3 weitere tiefe Atemzüge und spüre, wie du leichter geworden bist.
  • Öffne die Augen und lächle!
  • Du kannst diese Meditation jederzeit wiederholen, wenn du dich schlecht fühlst.

Die Kraft der inneren Bilder

Denke immer daran: Für das Gehirn macht es keinen Unterschied, ob du etwas in echt siehst, erlebst oder ob du es visualisierst.
Daher sind geführte bildreiche Meditationen und Visualisierungen ein großes Potential um Veränderung und Transformation herbei zu führen.

Möchtest du dich beim Auflösen negativer Emotionen lieber begleiten lassen?

Ich kann dir helfen über Krafttierreisen oder über die Kommunikation mit deinem Unterbewusstsein an deine tiefliegenden Blockaden heran zu kommen und sie aufzulösen.

Trete gerne mit mir in Kontakt  :).

Hast du wertvolle Erfahrungen mit der Katze als Krafttier oder auch in echt gemacht? Ich würde mich freuen, wenn du sie in den Kommentaren mit mir teilst.

Danke, dass du diesen Artikel gelesen hast 🙂

4 Kommentare

  1. Klasse ist Dein Beitrag über die Katze. Wenn die Katze jagen war, dann legt sie sich wieder hin … völlig entspannt. Egal, ob sie die Maus gefangen hat oder nicht, sie ist wieder völlig entspannt und macht sich keine Gedanken darüber, ob sie nun eine gute oder weniger gute Katze ist. Sie war einfach nur jagen, und jetzt entspannt sie sich davon. Ich denke, dass können wir von der Katze lernen. Nicola – Danke für Deinen Beitrag. Herzliche Grüße Gerald

    • Nicola Classen sagt

      Lieber Gerald,
      vielen Dank für dein Feedback und für die wunderbare Ergänzung. Du hast Recht, die Katze bewertet sich selbst nie – sie ist immer ganz in der Gegenwart präsent. Das können wir uns angucken und nachmachen 🙂
      Liebe Grüße, Nicola

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